Marios Mikro-Monolog: Folge 1: KI-Gemetzel bei «Ulrich Wetzel» (23.09.2026)

Shownotes

Mit «Marios Mikro-Monolog» startet eine neue, lose Podcast-Reihe abseits von „Thunerts Thema“. Im Mittelpunkt stehen kleine, oftmals übersehene Details medialer Inhalte, die bei genauer Betrachtung erstaunlich viel über eine Sendung und ihre Machart verraten können. Dafür nimmt Mario Thunert einzelne Ausschnitte ganz genau unter die Lupe – oder besser gesagt: vor das Fernglas.

Zum Auftakt geht es um den umstrittenen Einsatz künstlicher Intelligenz in der RTL-Gerichtsshow «Ulrich Wetzel». Dabei werden zunächst die Hintergründe aufgearbeitet und auch Missverständnisse sowie Widersprüchlichkeiten angesprochen, die rund um die Diskussion entstanden sind – unter anderem bei Quotenmeter.fm. Anschließend beginnt der Rewatch: Konkrete Sequenzen werden detailliert analysiert und mit Zeitangaben nachvollziehbar gemacht.

Was lässt sich aus einzelnen KI-generierten Szenen tatsächlich ablesen? Und warum können gerade Fehlinterpretationen und vermeintliche Kleinigkeiten auf grundsätzliche Probleme beim Einsatz von KI hinweisen? „Marios Mikro-Monolog“ versteht sich als Experiment und lädt dazu ein, die analysierten Ausschnitte selbst in der Mediathek anzusehen und die eigenen Eindrücke mit denen des Podcasts abzugleichen.

Transkript anzeigen

00:00:01: Eher hallo, liebe Zuhörerinnen und Zuhöhrer.

00:00:03: Hier spricht kein KI-Avatar sondern Mario Tunath.

00:00:09: Heute lade ich euch ein eine neue Podcastfolge mit mir zu bestreiten jedoch nicht von Tunaths Thema Sondern von Marius Monolog Genauer gesagt Marius Mikromonolog Mikro.

00:00:25: auch deshalb Weil die Neureihe Ein deep dive Fokus auf kleine aber entscheidende Nuancen aufmachen soll, die einen medialen Inhalt prägen.

00:00:40: Genauer gesagt geht es darum, Ausschnitte einer bestimmten Sendung analytisch unter die Lupe beziehungsweise vor das Fernglas zu nehmen und diese Analyse sagen wir wewatchartig mit euch zuteilen.

00:00:58: Arbeiten werde ich dabei vor allem mit detaillierten Beschreibungen sowie dezidierten Zeitangaben von Videos, die ihr auch selbst in Mediatheken finden könnt.

00:01:09: Dieses Vorgehen soll es euch ermöglichen meine Eindrücke an eure eigenen Wahrnehmung zu überprüfen und abzugleichen.

00:01:18: Natürlich ist das kein Muss aber vielleicht ein zusätzliches Plus.

00:01:24: Ja aus dieser Struktur erfolgt jedenfalls einen eher sporadischer Veröffentlichungsrhythmus da natürlich auch klar ist dass ein solcher Ablauf einen größeren Aufwand für Hörerinnen und Hörern bedeutet.

00:01:38: Zumindest wenn man tatsächlich die Videos parallel nachträglich sichten möchte, ist das Projekt zunächst erstmal als Experiment- und bloß Reihe angelegt.

00:01:49: So nach diesem kleinen organisatorischen Vorklap möchte ich euch nun ein konkreten Fahrplan für die heutige Premierenfolge an die Hand geben.

00:01:58: Ziel soll es nämlich sein, zu Beginn immer ein klares Versprechen aufzumachen was in den dreißig bis vierzig Minuten passiert.

00:02:08: Gleich in der ersten Ausgabe geht es dabei um einen kontrovers diskutiertes Thema das die Medienbranche in den letzten Wochen beschäftigte unter anderem auch bei uns bei Quotenmeter FM.

00:02:22: Die Rede ist vom Einsatz Künstlicher Intelligenz bei der RTL-Gerichtsshow Ulrich Wetzel.

00:02:29: Zunächst möchte ich nochmal die Zusammenhänge kurz umreißen und zudem auf Widersprüchlichkeiten wie Missverständnisse eingehen, die unter anderem auch bei Quotenmeter FM gerade von meiner Seite aufgekommen sind.

00:02:44: Anschließend versuche ich im Übergang zum Re-Watch einzelner konkrete Sequenzen herauszustellen warum das Insistieren auf eben diesen Fehlinterpretation so aufschlussreich ist um daran fatale Gefahren der KI Verwendung abzulesen.

00:03:00: Abschließend möchte ich dann in einzelne Ausschnitte einsteigen, die aus den KI-Folgen selbst stammen.

00:03:06: Ja, dann kommen wir zu Punkt eins und fragen uns – was war denn eigentlich passiert?

00:03:13: Angefangen hatte alles mit einer Pressemitteilung von RTL am dritten September.

00:03:18: zwei tausend sechsundzwanzig.

00:03:20: Deren erste Passage möchte ich euch nun nochmal vorlesen!

00:03:25: Schon in der Überschrift der Mitteilung sparte man nicht mit großen Tönen und transportierte in ihrer Wortwahl auch tatsächlich eine gewisse Relevanz.

00:03:35: Das Angekündigte würde ich sagen beinhaltete eine Ebene, die es nicht einfach wegzuwischen galt vor allem aus medienkritischer Sicht So, die Headline lautete RTL bringt KI on Air TV-Premiere für Ulrich Wetzel das Strafgericht.

00:03:54: Vor allem die Schlagworte Premiere und KI On Air machten hellhörrig.

00:04:01: Schließlich ergeben sich aktuell diverse neue Einsatzstrategien im zu gerasant fortschreitender KI-Technologien, deren Wirk und Funktionsweise von Fall zu fall abgewogen und hinterfragt werden sollten.

00:04:17: Im Endeffekt geht es ja gerade im Bewegtbildbereich immer mehr um die Frage was ist echt?

00:04:24: Und was ist inzwischen mit künstlicher Hilfe generiert oder zumindest bearbeitet worden?

00:04:31: auch der Faktor wer oder was ein Inhalt hervorgebracht hat bzw.

00:04:37: zur Hervorbringung beigetragen hat, wird zunehmend zum Kasus Knaktus.

00:04:43: und tatsächlich der Eindruck einer Zäsur eines Gradwandels hat sich im Lesen der RTL-Ankündigung weiter verfestigt.

00:04:53: Dort hieß es In der Woche ab siebten September fünfton Uhr fünfundfünfzig plant RTL die Ausstrahlung von insgesamt fünf neuen Folgen von Ulrich Wetzel das Strafgericht deren bestehende Geschichten mithilfe von KI, dramaturgisch weiterentwickelt wurden.

00:05:13: Nach der Ankündigung der Initiative RTL bringt KI on Air wird damit erstmals konkret im Programm sichtbar welche neuen Möglichkeiten KI für Storytelling und Produktion eröffnet – und zugleich wo Innovation redaktionelle Sorgfalt braucht.

00:05:34: Weiter führte man aus in einem mehrstufigen Produktionsprozess wurden Figuren, Handlungsverläufe und Urteile auf Basis bereits produzierter Episoden neu entwickelt.

00:05:48: Zum Einsatz kamen unter anderem Verfahren für Bildbearbeitung, Sprachsynthese und Lip-Sync Anpassungen.

00:05:58: So wird aus einer freigesprochen angeklagten eine verurteilte Täterin – aus einem Muttersohnverhältnis, ein Geschwisterverhältniss oder ein anderer Täter gesteht die Tat und verändert damit das Urteil.

00:06:13: In einer Folge wechselt ein kompletter Gender Swap der Hauptfigur die Perspektive auf die gesamte Geschichte.

00:06:21: Plastisch macht es die Konstellation in der ersten KI-Folge, die wir auch bei uns im Quotenmetapodcast besprochen haben – wo dann aber einige Verwechslungen aufgekommen sind!

00:06:33: Um es hier an dieser Stelle noch mal konkret zu machen….

00:06:36: …in der skizzierten «Inanführungsstrichen».

00:06:39: Neunepisode, bestand die größte Veränderung vor allem aus dem Einfügen eines neuen Angeklagten.

00:06:45: Ben Mirwald?

00:06:47: Der Mann mit dem grauen Zopf dessen Darsteller ursprünglich in einer anderen Folge auftrat.

00:06:53: In der KI-Folge löste jenes Replacement eine jüngere Figur ab Die im damaligen Original ein oranges Oberteildruck.

00:07:04: Klar enthält diese Erklärungen noch signifikante Lücken Im genauen KI Prozess.

00:07:09: Dennoch geht aus dem Text zumindest hervor, es findet eine Verschiebung statt von der menschlichen kreativen Erzeugung der Geschichten hin zu einer künstlichen Erzeugungen der Handlungen und Charakterzeichnungen.

00:07:25: Genauer gesagt scheint es hierbei um eine Art Neukomposition ein Mergent von Stories Dialogen und Abschnitten zu gehen die durch Verfahren der Künstlichen Intelligenz neu montiert werden.

00:07:39: Aber mehr noch Die Rede ist ja nicht nur von einer Identifizierung neuer Handlungsverläufe und neuen Zusammensetzung der bereits vorhandenen Archivszenen, sondern eben auch von der generativen Erzeugung von etwas das vorher noch nicht da bzw.

00:07:58: anders gewesen ist.

00:08:00: Exakt an dieser Stelle kommt es zu einem mehrfachen entscheidenden Knackpunkt!

00:08:07: Zum einen werden nun dezidiert nicht menschliche Aspekte Bestandteil der Folgen, die aber vorgeben solche zu sein, indem sie sie möglichst perfekt und unauffällig imitieren.

00:08:20: Zum anderen öffnet sich damit ein synthetischer Raum von dem nicht mehr eindeutig ist wie weit erreicht und wie tief er geht?

00:08:31: Die Fragen, die sich also stellen in welchem Umfang und entsprechenden Bearbeitungen durch die genannten KI-Programme wie Bildbearbeitung und Sprachsynthese.

00:08:48: Wie ich später an einer konkreten Szene zeigen werde, lässt sich immerhin klar benennen das neue Satzfragmente per KI-Verfahren produziert wurden, die Figuren ursprünglich nicht gesagt haben – die ihnen nun aber in den Mund gelegt werden.

00:09:05: Darüber hinaus ergeben sich aber zahlreiche Eventualitäten in Transparenzen und Wage undifiniert halten, die sich nur schwer von außen nachvollziehen lassen.

00:09:17: Unklar bleibt etwa hat die Synthese nur Einfluss auf das Gesagte- und den sprachlichen Ausdruck oder auch auf Mimik, Gestik, Habitus, Blickrichtungen, Bewegungen und sonstige Gesichtszüge.

00:09:35: Geht der Einsatz vom KI Programm?

00:09:38: deren Anzahl und Häufigkeit von RTL und Konstantin nicht benannt wird, also soweit optische Merkmale visuelle Strukturen und Bewegungsabläufe von Figuren neu zu erschaffen in ihrem Wesen zu verändern oder zumindest zu bearbeiten.

00:09:59: Oder nicht!

00:10:01: Vielleicht werden ja sogar ganz neue Personen erschaffen die durch eine digitale Kombination Mehrere Archivcharaktere entstehen und folglich rein synthetisch sind?

00:10:14: Die Möglichkeit lässt sich RTL in seinem Ankündigungsstatement jedenfalls offen.

00:10:19: Auch wenn man zumindest im Screenshot der ersten ausgetauschen Figur angibt, der Schauspieler sei echt!

00:10:26: Doch ob dies auch wirklich immer so ist dass hereingeschnittene Darsteller in ihrer Erscheinung völlig unbearbeitet sind fragt man nicht explizit nach beim Sender kann man sich dessen nicht sicher sein.

00:10:41: Wo genau Grenzen gesetzt werden und wo sie verschwimmen, das lassen die Verantwortlichen geheim.

00:10:48: Und dass es ein Problem – ein großes Problem – zum Präzidenzwald taugt.

00:10:55: Erkannt hat dies dankbarerweise auch Timoniemeyer bei DWDL.

00:11:00: Er spricht in seinem Beitrag vom zehnten September in treffender Dringlichkeit von einem, ich zitiere, Paradigmenwechsel im deutschen Fernsehen.

00:11:11: Brechtigterweise öffnet er zudem einen Fragepunkt, den ich bisher unberücksichtigt ließ.

00:11:17: Er stellt nämlich in den Raum das Unklarbleibe wie groß der menschliche kreative Anteil an den neuen Geschichten war.

00:11:27: Wortwörtlich fragt Niemeyer Wer hat beispielsweise entschieden dass aus Mutter und Sohn plötzlich Geschwister werden?

00:11:36: Und da sage ich ja absolut Auch dieser Part im Entstehungs- bzw.

00:11:42: Änderungsprozess offenbart eine gravierende Gefahr, nämlich die zum unnachvollziehbaren Nirwanaus zu ufern – wenn die Vorgehensweisen und Leitplanken nicht transparent kommuniziert werden.

00:11:57: Dass RTL jedoch eher wenig Interesse an einer gutersichtlichen Transparentmachung zu haben scheint, haben wir bereits bei Quotenmeter FM

00:12:05: thematisiert.".

00:12:07: Und auch Timon Niemeyer's Artikel weiß auf die Problematik einer fehlenden Kennzeichnung der KI-Fassetten hin.

00:12:14: Wie er bemerkt hat, fällt bei der linearen Ausstrahlung im klassischen TV selbst der allgemein gehaltene Hinweis weg – Teile der Inhalte wurden unter einen Satz von künstlicher Intelligenz erstellt weil der Abspann nur bei RTL Plus im Streaming läuft.

00:12:32: Hinweise und Kennzeichnungen vorab sowie im laufenden Programm sind überhaupt nicht vorhanden!

00:12:39: Doch auch die Angabe im Abspann bietet meiner Meinung nach Anlass für Kritik.

00:13:07: das hier zu viele Fragezeichen offen lässt.

00:13:15: So in dieser Stelle möchte ich jetzt übergehen, zu einer Besprechung einzelner Sequenzen und Szenen aus den jeweiligen KI-Folgen.

00:13:25: Bezug nehmen möchte ich dabei auch nochmal auf meine Fehlinterpretation im Quotenmeter FM Podcast wo ich dann auch noch mal Selbstkritik übe und natürlich auch zugebe dass eine gewisse Ungenauigkeit meinerseits dazu beigetragen hat da Dinge zu verfischen Dinge falsch zu interpretieren und letztendlich auch falsche Behauptungen aufzustellen.

00:13:49: Das heißt natürlich sehe ich auch eine eigene Schulter drin, in dem was sich dort gesagt habe.

00:13:56: Meine These wird jedoch aus sein dass meine Verwechslung und meine falsche Lesart so aus einer Art Tunnelblick entstanden ist der eben aus dieser Unbestimmtheit entstand und das genau dadurch sich diese Gefahr auf die ich eben schon mal hingewiesen hab ablesen lässt.

00:14:15: aber dazu geht's mehr.

00:14:18: so ihr werdet euch jetzt fragen wie soll das jetzt laufen?

00:14:22: was wird passieren?

00:14:24: und ehrlicherweise es ist total berechtigt sich diese frage zu stellen und ich stelle sie mir gerade in diesem moment auch noch selbst denn Ich mache jetzt einfach mal hier ein bisschen einen blind flug Und lass das einfach mal passieren.

00:14:39: Wie gesagt, Es ist ein experiment.

00:14:42: Ich würde man sagen dass wird so eine art Mischung aus Re-Watch, Audio Essay, Audiocommentar.

00:14:53: Das was ich vorhab ist und was ich jetzt machen werde mir einfach nochmal die erste KI Folge von Ulrich Wetzel bei RTL Plus in der Mediathek anzugucken.

00:15:09: natürlich wird es dann nicht herauf hinauslaufen was ja wahnsinnig aufwendig wäre die Folge in kompletter Länge zu kommentieren wenn wir dann vielleicht auch noch eine andere Folge wählen und würden wir rauskommen bei anderthalb Stunden.

00:15:25: Das will ich euch auf gar keinen Fall zumuten.

00:15:28: Deshalb werde ich mich darauf beschränken, nochmal an der Folge die für mich wesentlichsten Faktoren herauszuarbeiten wo ich meine sie sind auch relevant nicht nur für Ulrich Wetzel weil es geht ja auch nicht darum jetzt zu sagen Boah Ulrich wetzel das ist jetzt so ein wichtiges Format nachmittags um fünfzehn Uhr sondern einfach mal daran rauszuarbeiten was das eigentlich grundsätzlich für die Produktionsbranche bedeuten könnte und warum man eigentlich dazu kommen muss, dass man das klarer transparent macht.

00:16:02: Was man da macht wenn man sowas produziert weil ich einfach glaube, dass das nur ein Schulungsprozess ist.

00:16:11: generell für TV-Inhalte.

00:16:13: und Konstantin es ist ein großes deutsches Produktionsstudio.

00:16:20: Gut, es handelt sich um Konstantin Entertainment.

00:16:22: Das ist nochmal ein Unterschied zu konstantin film aber auch das ist eine der größten deutschen Produktionsfirmen und ich denke da geht es dann nicht nur um Ulrich Wetzel sondern auch um potenziell andere Formate wo einfach auch bestimmte KI Prozesse eingesetzt werden.

00:16:40: so was ich da mache werde ist bestimmte Szenen wo ich sage die sind relevant weil sie deutlich machen wo da genau so diese Grenzen sind, die sich dann verwischen.

00:16:56: Dass ich dieses Szene nochmal explizit beschreibe und dann nenne auch praktisch an welcher Stelle ich im Video bin, sodass ihr gegebenenfalls dann hinspringen könnt.

00:17:09: Das wäre jetzt mal so die Vorgehensweise.

00:17:14: Also ich fange an mit der Folge Mit der ersten KI-Folge, die nennt sich hier bei RTL Plus Folge vier Du hast meine junge Frau geschwängert.

00:17:22: Ursprünglich hieß die Folge nur du hast meine Frau geschwingert.

00:17:26: Das heißt, aus der Frau wurde eine junge Frau.

00:17:32: Passiert ist das nicht weil dort irgendwie eine Zeugin die betroffen wäre.

00:17:38: Jünger gemacht wurde sondern im Gegenteil der Lebensgefährte der zu der Frau gehört wurde älter gemacht.

00:17:47: in der Ursprungsfolge war es also ein gleichaltriger Typ dass es genau der Darsteller in dem Orangen Oberteil und jetzt ist es ein Ältere her geworden den ihr seht mit Graumzopf, schwarzer Brille und blauem Sacco.

00:18:07: Bevor ich einsteige ist es noch mal wichtig möchte ich nochmal einen Widerspruch mit euch teilen der mir aufgefallen ist beim sichten von diversen Ulrich-Wetzelfolgen.

00:18:19: das was sich nämlich herausfinden wollte war Ist er Darsteller so wie er da auftritt in der Folge schon einmal mitgespielt?

00:18:31: bei Ulrich Wetzel in einer anderen Folge.

00:18:35: Weil so wie ich ein Stück weit, in der bisschen rudimentären Beschreibung von RTL das Prozedere auch verstanden habe ist die KI scant alte Archivfolgen von Ulrich Wetzel identifiziert neue Handlungsstrengen und kombiniert sie neu.

00:18:53: Das heißt man hat dann in dem Fall eine Folge als Basis und in diese Basis montiert man praktischen Darsteller und eine Figur mit ihren Bezügen aus einer anderen Folge, die wird dadurch kontextualisiert und praktisch neu montiert.

00:19:09: Und neu geschnitten!

00:19:12: Das wollte ich praktisch herausfinden ob genau das dort passiert sein könnte weil man kann ja sagen gut wenn dieser Darsteller in der anderen Folge aufgetaucht ist so wie er da jetzt auch in Erscheinung tritt und vielleicht sogar auch mit dem was er sagt kann man davon ausgehen dass es praktisch da entnommen wurde.

00:19:30: warum habe ich mir diese Frage gestellt?

00:19:33: weil ich auf der anderen Seite mir nicht sicher war, ob es nicht auch so sein könnte dass dort eine neue Figur generiert wurde.

00:19:43: Vielleicht nicht komplett neu erschaffen aber zumindest durch Bearbeitung verändert.

00:19:48: das hat RTL nicht gesagt dass sie das machen aber Sie haben's halt auch nicht ausgeschlossen.

00:19:53: da möchte ich später noch mal darauf zurückkommen dass das eben auch genau ein Risiko ist.

00:19:56: das würde ich in meiner Konklusion nochmal berücksichtigen.

00:20:01: Jetzt war es so, dass sich die ganzen Folgen, die zur Verfügung standen bei RTL Plus.

00:20:04: Das waren die meisten.

00:20:07: Sechs bis sieben Folgen sind nicht im Archiv.

00:20:11: aus welchen Gründen noch immer genau?

00:20:14: und all bei allen folgen Diem archiv oder die Im angebot im portfolio von RTL plus sind konnte ich denen Darsteller tatsächlich identifizieren Und zwar in Folge.

00:20:30: Es gibt immer unterschiedliche folgen beschreibung Aber nach der offiziellen Zählung soll es die Folge neunundneinzig, Folge neuneinzig der neue Auflage von Ulrich Wetzel sein mit dem Titel Der Ofenmörder.

00:20:44: Und wenn ihr euch diese Folge anguckt, die werde ich auf jeden Fall im Text verlinken dann erkennt ihr diesen Typen aber in einer anderen Optik.

00:20:55: also das was mir am allerersten aufgefallen ist dass der in der Folge wesentlich schlanker wirkt.

00:21:02: Im Gesicht wirkt er weniger füllig im Gesicht wirkt, deswegen auch ein bisschen mehr eingefallen und das ist schon markanter Unterschied der mir direkt aufgefallen ist im Vergleich zur KI-Folge wo er wieder auftritt.

00:21:19: Das andere ist dass sein Haar Styling anders wirkt.

00:21:22: also wenn ihr euch genau den Zopf anguckt dann merkt man irgendwie da eine andere Gelstruktur was auch auffällig ist.

00:21:29: er trägt das gleiche Sacco und blaues Sacco ja aber ein anderes Hemd.

00:21:35: die Frage die ich mir gestellt habe ist er aufgetreten in einer anderen Folge, zum Beispiel gerade in einer der Folgen die RTL Plus nicht mehr zur Verfügung steht.

00:21:49: Oder wurde der Schauspieler in der Art und Weise wie er jetzt aufgetaucht ist bei der KI-Folge nochmal bearbeitet mit einem Bildbearbeitungsprogramm einer KI Software?

00:22:03: Das ist ja etwas wenn man sich den Ankündigungen Sex von RTL mal durchlässt durchaus eine denkbare Option.

00:22:11: Wer sagt denn, dass ein Bearbeitungsprogramm was dort angegeben wird als eine mögliche Option nicht auch Ein Bearbeitungsprogramm sein kann wo man Gesichter mit modelliert.

00:22:25: Wo man Gesichtsstrukturen mit verändert?

00:22:28: Das ist etwas was Man Nicht komplett ausschießen Kann Wenn Man Den RTL Text liest.

00:22:34: das Muss Vielleicht Auch Nicht unbedingt Etwas Seinen und das ist vielleicht auch wiederum bisschen unfair wenn man das direkt unterstellt Und in Generell Verdachte IrGendwie erzeugt, aber komplett negiert haben sie es nicht.

00:22:50: Also die Frage die ich mir gestellt habe ist entweder wurde das Gesicht bearbeitet so dass der Schauspieler oder der Darsteller jetzt eine veränderte Erscheinung hat?

00:23:03: Oder war in einer Folge Die Ich Nicht mehr überprüfen Konnte.

00:23:08: Dann Habe ich Eine Anfrage gemacht an RTL und Konstantin Und Die Haben Mir dann wiederum die Auskunft Gegeben dass es in diesem ganzen Produktionsprozess mit der KI wo so war, das tatsächlich einzelne Darsteller nochmal extra zum Dreh vor Ort waren und entweder Sequenzen vor Greenscreen oder im Gerichtssaal gedreht wurden.

00:23:33: Und das ist tatsächlich etwas... Das hätte ich sogar nicht vermutet!

00:23:40: Weil genau von diesem Aspekt war in der Ankündigung von RTL überhaupt gar keine Rede.

00:23:46: Ich hab' Kündigungssexo verstanden dass es tatsächlich in erster Linie um Archiv folgen geht und das tatsächlich noch mal auch Passagen neu gedreht wurden, das war mir komplett neu.

00:23:59: Die Auskunft der habe ich bekommen von RTL Das heißt es wurde mir gesagt Der Darsteller aus der Folge War extra nochmal da also auch ein paar Jahre später wahrscheinlich Ich will immer nicht zu nah treten Hat ja irgendwie sich ein bisschen verändert im Gesicht ist ein bisschen völliger geworden Im gesicht und das scheint seine aktuelle Erscheinung zu sein.

00:24:20: Das ist aber eine Information, die ich nie erhalten hätte wenn nicht das nicht explizit erfragt hätte.

00:24:28: Das ist etwas was ich jetzt schon mal vorab mit euch teilen wollte bevor wir jetzt genau einsteigen weil es praktisch einen Zusammenhang ist der ja vielleicht auch... Ich will nicht ausschließen dass bei euch einige Leute dabei sind die ihr auch schon mal recherchiert haben oder sich auch ein bisschen damit beschäftigen wollen und den Herren eben auch schon gekannt haben.

00:24:53: okay Das erste, was mir aufgefallen ist.

00:24:57: Ich habe jetzt angehalten bei Sekunde thirty-fünf in der Folge weil ich fand dass das mal eine Einstellung ist die den Darsteller in einem Bild Ausschnitt zeigen der optisch irgendwie ganz gut ersichtlich ist Was es sich da eigentlich für ein visuelles Szenario handelt.

00:25:23: man sieht ihn ja hier im Vordergrund und im Hintergrund sind eben Leute, was zumindestens mir so vorgekommen ist.

00:25:33: Der Darsteller gerade auch mit seinem Kopf, auch mit seinen ganzen Schulterbereich so ein bisschen drüber geleiert wirkt um Randungen seiner Silhouette.

00:25:44: die sind doch irgendwie sehr scharf und heben sich sehr vom Hintergrund ab und deshalb wirkt das Ganze tatsächlich vor einem Green Screen, der dann im Background praktisch gekieht wurde.

00:26:03: Wenn man jetzt mal den Schilderungen folgt die RTL und Konstantin mir geliefert haben würde das plausible erscheinen.

00:26:11: ich kann es nicht hundertprozentig sagen.

00:26:13: Es ist eine Vermutung Der Mann von dem green screen saß und Die Leute die jetzt hier auf den Rängen sitzen Praktisch visuell eingefügt wurden und dadurch so ein bisschen dieser Layer Effekt zustande kommt würde ich vielleicht mal tippen.

00:26:28: auf mich wirkt es etwas so.

00:26:30: generell lässt sich dieser effekt immer wieder bei Ulrich Wetzel beobachten jetzt nicht weil ich unterstellen will hier irgendwie verschwörungsmäßig dass auch schon alte folgen irgendwie so entstanden sind sondern, weil ich glaube einfach auch das Grundlichtsetting dieser Folgen diesen Eindruck auch begünstigt.

00:26:52: Man sieht hier ja, da wird ja auch sehr stark mit Pastelltönen gearbeitet.

00:26:56: Also im Hintergrund gibt es halt diese Wand.

00:26:59: Jetzt ist es so dass die Leute ein bisschen auf unscharf gestellt sind Die Figur schärfer und ich glaube wodurch dieser Effekt auch entsteht Ist Das nicht so eine große räumliche Tiefe da ist Und das dann praktisch die Figuren Die hier aussagen wie jetzt zum Beispiel der Angeklagte der neuer angeklagten Dass die so überbelichtet werden.

00:27:19: und Ich glaube dass Dadurch, dass die so stark belichtet werden und dann praktisch sofort so einer Wand sitzen.

00:27:27: Dass dadurch leicht so ein Effekt entsteht... ...dass diese Figur sehr stark in ihren Konturen sichtbar wird.

00:27:37: Und das... Die Lichtverhältnisse sehr um Randungen betonen und das Ganze so ein bisschen künstlich wirkt.

00:27:48: Das ist tatsächlich glaube ich auch ein Faktor der bei mir mit reingespielt hat, bei dieser Verwechslung.

00:27:54: Mit dem Arzt weil auch da ich so ein bisschen reininterpretiert habe dass auch der so ein bißchen reinkopiert wirkt in diese Folge und es ist aber nun mal so gewesen das nur dieser Schauspieler neu in dieser Folge und der Rest ist praktisch aus der Ursprungsfolge entnommen als Basis, wo scheinbar nichts verändert wurde.

00:28:27: Und deswegen ist es einfach genau die Folge aus dem Archiv dann letztendlich zumindestens was den Auftritt des Arztes betrifft.

00:28:36: Deswegen ist so dieser Eindruck entstanden und was auch dazu beigetragen hat dass das vielleicht dann so von mir so interpretiert wurde.

00:28:43: Ich klick jetzt weiter.

00:28:45: Genau Jetzt sieht man natürlich die Szene Die auch RTL Sofern muss man sein, auch selbst transparent gemacht hat.

00:28:52: In der Ursprungsankündigung nämlich das jetzt hier dieses Opfer nicht mehr in einer Kuhle liegt sondern eben auf einem Gleisbett.

00:29:05: und dieses Gleissbett das wurde neu drunter gelegt mit einer Bildbearbeitung Software so dass neu darunter gelegt sodass praktisch ein neuer Kontext entsteht, sodass der Mann eben auf Schienen geschubst wurde.

00:29:21: Das kann man RTL zugute halten, da haben sie der Presse zu Beginn ein Illustrationsvideo mitgeliefert wo sich zum Beispiel sowas gezeigt haben.

00:29:40: Das finde ich gut und das finde ist eigentlich auch der richtige Weg.

00:29:44: Bloß wenn man das schon so macht dann muss man es bei allen Aspekten machen und die Leitlinien klarer benennen.

00:29:53: Auch hier merkt man irgendwie so wie der Mann hier liegt, dass ein bisschen überlagert wirkt.

00:29:59: Also so richtig scheint sein Körper keine Haftung auf den Schienen zu haben.

00:30:04: es wirkt so ein bisschen wie drüber trapiert.

00:30:08: auch da gibt's aber wieder einen Knackpunkt nämlich und das ist tatsächlich auch ein Aspekt den ich schon mal im Podcast angesprochen hatte, nämlich dass man teilweise schon recht hölzernen Schauspielstil so bemängeln kann.

00:30:22: Das ist halt die Gefahr, dass dann eben genau die Grenze verschwimmt.

00:30:27: wie wann entsteht praktisch ein unbeholfener Eindruck aus einer schlechten Inszenierung oder vielleicht auch aus einer bewusst draschigen Inszenierung.

00:30:38: und wann entstehen so einen Eindruck?

00:30:43: weil es tatsächlich so ist.

00:30:45: Dass dort eine künstliche Bildbearbeitung am Werk ist Genau da verschwimmen dann die Grenzen.

00:30:52: und genau.

00:30:54: Weil das dann auch nicht so leicht ist, das auseinander zu halten finde ich es gerade so wichtig dass man da dann auch wirklich eine Transparenz liefert und selber auch weiß, dass es zu solchen Verwischungen kommen kann und dass man an der Verantwortung spürt deswegen da auch dann Klarheit zu liefern.

00:31:15: Ich find schon dass er auch diese Verantwortung hat.

00:31:19: Ich habe jetzt mal angehalten bei eine Minute und fünfzig, weil das wiederum ein Moment ist der mir etwas merkwürdig.

00:31:27: Und auch Widerspruch, wo nochmal näher auf den Angeklagten gefilmt wird und seine Aussage tätig nachdem er von der Staatsanwältin angegangen wurde.

00:31:39: Das kommt mir wieder ein bisschen merkwürdig vor.

00:31:41: zum einen, weil ich so den Eindruck habe dass die ganze Gesichtsmimik und der ganze Artikulationsvorgang, der ganze Sprechakt wirkt irgendwie ein bisschen strange.

00:31:52: Wirkt irgendwie unnatürlich... das ist jetzt immer ein bisschen schwierig, weil man will ja sozusagen auch den Schauspielern dann nicht zu nahe treten.

00:32:02: Das war ja auch nicht dann irgendwie beleidigend Wirken, weil man kann ja feststellen das vielleicht jetzt irgendwie wenn das keine gelernten Schauspieler sind dass das Spiel vielleicht nicht so gut ist.

00:32:11: Das ist ja in Ordnung.

00:32:13: Aber jemanden dann praktisch zu unterstellen Nicht menschliche Züge sich zu tragen ist halt auch immer.

00:32:19: das will ich eigentlich auch nicht machen.

00:32:20: aber Ich meine auch gerade in der Szene zu bemerken Dass eben das was gesagt wird nicht Lippensynchronis.

00:32:30: und da stelle ich mir dann die Frage Wenn es so gewesen sein soll, dass der Darsteller tatsächlich nochmal vor Ort war und das Ganze neu gedreht wurde mit ihm.

00:32:42: Also diese Passage Warum wird dann ein Lip-Sync Verfahren angewendet?

00:32:52: Was da nicht synchron ist wenn es doch scheinbar dann hätte von ihm selbst eingesprochen werden können, hat neue Dialog auch.

00:33:00: daher geben sich ein paar Fragezeichen weil Man sich dann fragt, war er vor Ort und hat einfach irgendwas gesagt?

00:33:09: Und dann wurde nachträglich noch mal was drüber synchronisiert per KI.

00:33:16: Weil man da nochmal etwas an Dialogpassagen verändert hat.

00:33:18: oder das ist halt die Frage... ...die sich in dem Zusammenhang stellt.

00:33:24: und natürlich wirkt es auch da so ein bisschen wie dieses Schnitt ab.

00:33:29: und was mir auch in der Szene aufgefallen ist ist, dass diese ganze Art von Schnittabfolgen so ein bisschen glaube ich mit unterschiedlichen Distanzen arbeitet.

00:33:44: Man sieht da irgendwie das der Darsteller, der guckt sowieso ein bisschen ins Leere also ich glaub man sieht irgendwie sodass da irgendwie nicht der richtige Blickkontakt da ist zwischen ihm und Ulrich Wetzel beziehungsweise ihm unter Strafverteidigerin und unter Staatsanwältin Und dass da auch mit unterschiedlichen Distanzen, mit Kameradistanzen gearbeitet wurde.

00:34:06: Ich glaube das ist auch was wo man irgendwie sagt es wirkt alles nicht so aus einem Guss.

00:34:10: in der Szene würde ich sagen Das wäre ein Beispiel dafür.

00:34:18: Was mir gerade noch einfällt was gegebenenfalls auch damit rein spielen könnte ist dass es da praktisch zu so unterschieden kommt im Bildwechsel und dass es so wirkt als ob das nicht Aus einer Situation kommt es, dass vielleicht da auch unterschiedliche Belichtungsverhältnisse waren.

00:34:39: Weil man halt so den Eindruck hat das die Belichtung Verhältnissen nicht übereinstimmen mit denen der anderen Personen bei dem und dadurch kommt natürlich immer irgendwie so ein Bruch.

00:34:49: dann zustande wenn dann dieser Schnitt erfolgt wo man irgendwie die Lichtsetzung die man aus den vorigen Szenen praktisch verinnerlicht hat man das nicht mehr ganz zur Deckung bringen kann und ich glaube das ist auch ein Faktor der damit rein spielt.

00:35:09: Ich habe jetzt angehalten bei Minute vier, bei Minuten vierdreißig.

00:35:19: Wo die Staatsanwältin dann interveniert und da finde ich merkt man auch irgendwie so ganz gut dass da irgendwie was zusammengeschnitten ist weil so dieses Erregungslevel der Person und auf Der Tonlage auf der die sprechen passt irgendwie nicht so ganz Zu dem was da.

00:35:43: das passt irgendwie nicht ganz.

00:35:45: Das passt nicht in dieser interaktion situation hinein.

00:35:50: weshalb dass dann praktisch so aus der er jetzt halte ich an bei minuten fünf und fünf sekunden Wo er sagt ja, ich habe ihn die händige guckt auch das wirkt natürlich alles ein bisschen schlecht rüber gebracht auf einer schauspielerischen Ebene.

00:36:15: Aber auch da finde ich die Art und Weise wie es gesprochen wird, wie es praktisch entgegnet wird.

00:36:22: Passt nicht in das Ursprungssetting weil er spricht so sehr hoch und dieses ganze Betonungslevel ist wesentlich höher als dass das ursprünglichen Szenarios.

00:36:43: deswegen wirkt es zum einen vom Betonungsniveau nicht ganz zusammenhängt und auf der anderen Art und Weise auch von der Taktung des gesprochenen wirkt das aufgesetzt.

00:37:01: Und auch da merkt man meiner Meinung nach, auf einer gewissen Ebene dass das nicht so richtig flüssig wirkt teilweise wenn diese Sachen da so hart gegengeschnitten werden.

00:37:23: Auch da wieder merkt man, dass das Ganze ein bisschen wie ein Flickenteppich wirkt.

00:37:30: Weil er hat sich doch am Anfang irgendwie sehr aufgeregt, weil er sich ja eben im letzten Moment noch ziemlich aufgereght und dann ermahnt ihn Ulrich Wetzel, dass er sich ein bisschen mäßigen soll und auf einmal wirkt er so total wie eine Trantüte die dann fast schon müde wirkt und nickt.

00:37:52: Ich finde, ich passt seinen Ausdruck nicht zum einen.

00:37:59: Nicht mit dem Grunderregungslöhr, was eben etabliert wurde überein und auch nicht mit dem, was er selber noch vorgegeben hat.

00:38:07: Weshalb man irgendwie sieht dass es ziemlich eingestreut wirkt.

00:38:21: Erfte Minute habe ich jetzt auch nochmal angehalten weil dafür merkt man ziemlich stark, dass das nicht eine Situation ist wie der rein montierte Angeklagte jetzt neben seinem Verteidiger sitzt, weil er eigentlich immer die ganze Zeit an dem Zeugen, an dem Arzt Dr.

00:38:44: Hornig vorbeikuckt.

00:38:48: und da finde ich merkt man schon direkt dass eigentlich auch die Blickrichtung nicht ganz passt und deswegen sind ja auch die Bildproportionen die rücken da einfach etwas unnatürlich und unzusammenhängt.

00:39:22: noch auffälliger wird es eigentlich bei elf Minuten und fünfzehn Sekunden.

00:39:29: da sieht man dass der Ben Mirwald, der angeklagte eigentlich genau am Kopf vom am Hinterkopf von Zeugen dem Doktor vorbeigeguckt.

00:39:44: also sieht mal einig das ist nicht hundertprozentig funktioniert wie sie sich das da glaube ich ausgerechnet hatten.

00:39:53: Da verfehlt er Die Kopfhöhe, die Blickhöhe mit dem Doktor.

00:40:07: Ja wieder am Bruch.

00:40:08: zustande kommt auch ab der dreizehnten Minute und ungefähr thirty-fünf Sekunden.

00:40:18: Da ist die Szene dass die Kamera auf den Verteidiger und den Angeklagten filmt Und der Verteideger so eine Beschwichtigungsgeste Richtung Mandanten macht.

00:40:33: Da merkt man auch, dass das sich eigentlich nicht wirklich rechtfertigt in der Diskussion.

00:40:40: Weil da die Körperlichkeit und das Verhalten aus so der Ausdruck des Angeklagten eigentlich ein, ich sag es mal so effektiv oder emotional keinen Grund dafür liefert zu beschwichtigen weil er wirkt in dem Moment nicht eine ausreichende Maße erregt oder aufgebracht, als das diese Geste irgendwie erfordert.

00:41:09: und deswegen passen auch da die Ausdrücke nicht zusammen wo man dann eigentlich auch wieder sich logisch erschließt dass man sagt ja auch wieder einen Lied dafür dass das eigentlich zwei Szenen sind die nicht aus einem Film stammen und nicht aus einer Situation stammen.

00:41:30: Die sich also praktisch nicht gegenseitig erzeugt haben.

00:41:50: Ab Minute, vierzehn... Zweiunddreißig etwa wo die Einblendung kommt Dr.

00:41:58: Matthias Hornig Die Bauchbinde Achtunddreißig Da sagt er ist selten aber es kommt vor Das ist zum Beispiel ein Satz Den hat diese Figur nie gesagt.

00:42:11: In der Ursprungsfolge Und da denke ich Genau da wurde dann wahrscheinlich Lip Sync Verfahren angewendet und praktisch eine neu synthetisierte Tonspur.

00:42:27: Man merkt es jetzt finde ich, das ist aber nur meine Wahrnehmung in dem Moment.

00:42:34: wenn ich es jetzt nicht nachgeguckt hätte und verglichen hätte mit der Originalfolge wäre es mir jetzt wahrscheinlich nicht so aufgefallen.

00:42:42: da war die Lippensynchronität so okay.

00:42:45: anschließend merkt man aber vor allem dann dass der Angeklagte wieder sehr ins Leere spricht.

00:42:53: Natürlich merkt man auch da irgendwie unbeholfen formuliert Auch da entsteht natürlich eigentlich eine gewisse Irritation, die aber allein aus einem Linespiel entsteht.

00:43:04: Aber trotzdem merkt Man glaube ich zusätzlich auch noch dass er da ziemlich ins leere spricht ins Off Was sich immer finde so ein bisschen so kommt es mir fort das wenn Die Lip Sync und Sprachsynthese Verfahren angewendet werden dass die immer auf eine gewisse, dass sie immer recht nah ans Gesicht filmen näher als vorher und das so ein bisschen Kopfbewegungen und Gesichtsmimik etwas stotternder wirkt.

00:43:37: Also wie so?

00:43:38: Als wenn so ein bischen eine Slow-Motion angewandt wird da bilde ich mir ein, dass man da so ein bißchen erkennt, Gerade ein Computerverfahren, Ratat das gerade rechnet und da was generiert.

00:44:03: Aber auch da wieder... Da verschwimmen halt die Grenzen so wie dies schon mal angedeutet hatte zwischen Hölzern im Leinspiel und zwischen KI Berechnung, die da vielleicht etwas maschinell wirkt.

00:44:18: Das ist dann leider nicht immer so klar auseinander zu halten grade in Sonnenbereiche.

00:44:22: stärker würde das auffallen, wenn man tatsächlich einen Schauspieler hätte der Flüssiger spielt.

00:44:28: Dann würden vielleicht die Unterschiede offenkundiger.

00:44:35: Was ich anmerken möchte an der Stelle dass das sicherlich nicht alle Szenen sind.

00:44:39: Man hätte noch weitere Szen in diesem Film besprechen können was jetzt aber unseren Rahmen hier sprengt.

00:44:46: Zudem ist es so dass auch in weiteren Folgen dieser KI-Test-Schiene von Ulrich Wetzel ähnliche Szenes zu beobachten gab, wo zum Beispiel – ich finde es gerade sehr auffällig wird das auch in zwei Folgen.

00:45:02: Wo weibliche Zeuginnen ausgetauscht wurden, wo man deutlich sieht dass sie eigentlich wie aufgepackt wirken weil der Hintergrund sehr unscharf gehalten ist und die Kamera aber sehr nah auf die Person drauf filmt.

00:45:19: Und da sieht man dann erstens keine richtige Bindung zum Ort ist, da gibt es z.B.

00:45:26: eine Szene wo eine Angeklagte in der Cafeteria auftaucht und wo man auch merkt das ist keine Einbettung in den Raum gegeben.

00:45:39: andererseits passt wiederum eigentlich die Nähe also die Distanz zur Kamera nicht mit den etablierten Proportionen überein die vorher bei den Figuren die bei den vorigen Figuren etabliert wurden, der schon saßen und praktisch in der Basisfolge als Basis dienen.

00:46:05: Da merkt man dann dass auf die eingefügten Personen immer recht nah gefilmt wird und sie nicht im Ganzen gezeigt werden.

00:46:15: Insgesamt ist es so das man natürlich jetzt im Fazit noch mal Kritik üben kann auch an meiner Fehlinterpretation dass man sagt, vielleicht nicht genug Zeit genommen um das vorher zu prüfen.

00:46:30: Sicherlich, das nehme ich auch an aber trotzdem würde ich mit der These verbleiben, dass darin sich auch zeigt gerade auch in meiner Fehlanalyse, dass durch diese Unbestimmtheit das eben nicht genau klar benannt wird was genau bearbeiten wir jetzt und vielleicht auch mal in welcher Form dass genau dadurch so ein Raum der Unbestimmtheit entsteht, wo man grundsätzlich sagt alles ist möglich.

00:47:03: Dass man dann schon mal auf Distanz geht zu diesem Stoff und sagt ja kann sein, dass das digital verfremdet oder synthetisch verfremdete.

00:47:14: Und andererseits auch Verwirrungen dadurch entstehen können wie sie entstanden sind da durch das zum Beispiel bestimmte Figuren schon in vorigen Folgen aufgetaucht sind.

00:47:27: Und da dann zum Beispiel die Information nicht da war, dass dann auch Szenen scheinbar nachgedreht wurden.

00:47:36: zusätzlich entsteht dann praktisch so eine Art Tunnelblick wenn man sagt ja ich kann mir auch vorstellen das sie Figuren vielleicht synthetisch bearbeiten und die in dieser Art und Weise dort eingefügt werden in diese folgen dann entwickle man vielleicht so einen verzerrten Blick, wo man dann auch irgendwie nach Indizien sucht die vielleicht darauf hindeuten können und die dann eben überinterpretiert.

00:48:00: Das ist sicherlich bei mir passiert auch dass man dann eben halt auch das ich dann irgendwie alles vermischt, dass man sagt ja wurden jetzt zum Beispiel Farben von Kleidungsstücken wurden die auch verändert was man da nicht komplett ausschließen kann.

00:48:18: unter dem Strich es also so dass man ja gerade in letzter Zeit natürlich macht er der älter die unterscheidung zwischen Nachrichten und Fiktion, da kann man sicher auch Unterscheidungen treffen.

00:48:32: Dennoch hat man ja in letzzer Zeit auch gesehen, ich erinnere an den Vorfall im Heute-Journal und andere Sachen wo schon KI-erzeugte Bilder in Verwechslung mit der Realität zu sagen Schaden angerichtet haben.

00:48:48: Der schaden wäre jetzt fiktionalen Bereich nicht so groß, aber dennoch finde ich hätte RTL da eine größere Verantwortung für mehr Transparenz zu sorgen indem man wirklich generative Szenen von der Realität stärker unterscheiden kann und das auch als Sender deutlich macht damit es da nicht so einer Verwischung kommt die dann letztendlich genau in so einer Haltung mündet wie ja es kann sein, dass das was ich da jetzt beobachte noch die reale Person ist.

00:49:30: Das kann aber auch nicht sein und dass man demnicht mehr traut, das finde ich ist ein fatales Signal Auch gerade im gesamtgesellschaftlichen Kontext.

00:49:41: deswegen find' ich das extrem wichtig Und eine Journalistin vom Medienmagazin Zapp hat das Ein video dazu gemacht wo sie gesagt hat man soll doch die zuschauer entscheiden lassen Muss man den zuschauern mit an die hand geben was sie dort sehen und dann sollen Sie selbst entscheiden.

00:50:04: wenn sie sagen ja da sind zehn Mit k i neu zusammengeschnitten, und wir wollen das so konsumieren ist dass Die entscheidung diese auf dieser grundlage treffen auf der grundlage aber auf einer informierten Grundlage Und das kann ich dann schlecht finden und sagen, ich finde das aus künstlerischer Sicht überhaupt nicht gut aber wenn die Zuschauer es trotzdem gucken wollen ist das ihre Entscheidung.

00:50:25: Und genau diese Entscheidung gibt man so aber nicht und genau das wäre was was RTL einlösen müsste.

00:50:32: Ja in diesem Sinne habe ich vielleicht nicht alles eingelöst was sich am Anfang dieser Podcast Folge versprochen haben.

00:50:37: Vielleicht ist die Struktur auch nicht so gewesen wie sie am Anfang angekündigt habe.

00:50:44: Wie gesagt es war so ein bisschen ein offenes Feld-Experiment was ich hier gewerkt hab.

00:50:49: Ich hoffe ist aber trotzdem rüber, dass das so ein bisschen eine Thematik ist die mir unter den Fingern brennt und dass das etwas ist was man im Großen und Ganzen sehen muss weil ja auch gerade RTL in Statements betont.

00:51:04: Dass es einfach eine Tür ist die man sich da öffnen möchte und das Ganze vielleicht auch einfach als Unternehmensphilosophie zukünftige Unternehemsphilosofie von RTL zu betrachten ist vielleicht dann eben auch für andere Inhalte.

00:51:21: und da muss man sich dann schon die ganz grundsätzliche Frage stellen.

00:51:25: Wie weit ist RTL eigentlich bereit zu gehen, da Figuren zu verändern?

00:51:31: Geht es nur darum, Figuren neue Wörter im Mund zu legen oder geht es wirklich auch darum irgendwann vielleicht in zwei Jahren oder wann noch immer Figuren auf anderen visuellen Ebenen generativ zu erzeugen?

00:51:48: Da steht alles momentan so mal ein bisschen in den Sternen.

00:51:50: Und ich glaube, dass das eine Weichenstellung ist die sich RTL ja selber gerade auch gegenüber sieht und wo eigentlich mal beantwortet werden müsste.

00:52:00: Wo ist ein Stoppschild?

00:52:03: Und wo fahren wir einfach weiter?

00:52:06: Wo definiert werden müsste... Wie weit wollen wir praktisch in einer KI-Bearbeitung von Inhalten und von Figuren und optischen Elementen eben wie weit wollen wieder gehen Und wo setzen wir uns da stoppschild?

00:52:19: Ich glaube, das wäre ganz wichtig.

00:52:20: Das auch nach außen zu kommunizieren damit die Leute das letztendlich auch wissen.

00:52:24: und natürlich ist es eine andere sache wenn man einen stoff hat der sich ausgibt als dass da reale figuren in realen interaktion gezeigt werden und das dann irgendwie so einem zustand führt wo ja leute irgendwie zumindestens auf indirekte art und weise und auf passive art undweise getäuscht werden weil sie einfach nicht die nötigen information bekommen.

00:52:46: Oder setze ich das Ganze ein in einem Science Fiction Bereich, wo sowieso schon mit CGI gearbeitet wird und ganz anderen Bildbearbeitungsprogrammen, wo die KI dann sicherlich Dinge erzeugt.

00:53:02: Auch das gehört natürlich gekennzeichnet Aber das findet in einem ganz anderen Rahmen statt, weil das sowieso schon etwas ist.

00:53:09: Was vielleicht eher artificiell ist, wo viel eher mit grafischen Elementen gearbeitet wird und was etwas ist, was noch viel stärker von der Realität entfremdet ist.

00:53:19: Und ich glaube, dass es auch nochmal ein anderer Charakter den das Ganze hat.

00:53:23: Deswegen fände ich auch da wichtig Unterscheidungen im Genre zu treffen.

00:53:28: Wenn ich hier eine stilisierte Grafik mache zum Beispiel jetzt für meinen Podcast wo ich mit einem Fernglas darauf abgebildet bin und wir auch dazu schreiben natürlich, dass das KI bearbeitet wurde.

00:53:39: Dann sieht man aber schon, dass es auch eine stilisierte Podcast-Grafik ist die so ein bisschen als Signee fungieren soll als ein Logo und das sicherlich dann auch nochmal einen Unterschied dazu macht ob ich jetzt vermeintliche schauspielerische reale Interaktionen zwischen zwei Darstellern in einer Serie abbilde die dann nicht echt ist.

00:54:04: Auch da muss man sicherlich Unterscheidungen treffen und deswegen finde ich es sehr wichtig, dass man da genau hinguckt.

00:54:10: Das habe ich in dieser Folge versucht auch wenns vielleicht ein bisschen chaotisch war.

00:54:14: In diesem Sinne verabschiede ich mich von euch und hoffe das vielleicht doch die eine oder andere produktive Überlegung mit dabei war.

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